gone
Regentropfen aus Gedanken,
überfluten mein Gesicht,
tränken zärtlich meine Wangen,
rauben mir das Gleichgewicht.
Zaghaft sinke ich zu Boden,
kahle Wände nähern sich,
meine Hände suchen Nähe,
meine Augen suchen Dich.

Träume drängen klare Wege,
gegen jede Wand,
meine Augen sind verschleiert,
kalte Tränen fast verbrannt.
Alles Leben scheint zu schwinden,
in der Tiefe feiner Kerben,
denn in diesem Augenblick,
lässt mich jene Sehnsucht sterben.



Liebesbrief

So sitze ich hier vor diesem Blatt,
Das außer Leere nichts zu bieten hat.
Doch eben dieses weiße Nichts
Verzweigt sich in meinen Gedanken,
Gefühlstropfen -
Sie regnen gleich Strahlen des Lichts,
Durchbrennen die eisernen Schranken.

Vom Hauche reiner Gefühle beseelt
Erwacht der Mut, auch wenn er verfehlt.
Es streichelt die feine Feder zärtlich
des Blattes einzeln’ Fasern - leicht.
Und Zauberworte vergolden schmerzlich
Die Leere, die jetzt endlich weicht.

So endet der Zauber mit Tränen im Gesicht.
Ein letzter Tropfen:
Es tut mir Leid - ich liebe Dich nicht...
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